Abnehmen leichter gemacht – wie Sie Ihren Essinstinkt finden und nutzen, um Ihr Wunschgewicht zu erreichen

Wenn ich nur wüsste, was und wie ich essen soll, damit ich abnehmen kann.“

Geht es Ihnen auch manchmal so?

Sie wissen es und Sie haben es immer gewusst.

Sie haben einen eingebauten Essinstinkt. Er ist nur verdeckt durch jahrelange Missachtung und Ernährungs-Erziehung (nicht nur in der Kindheit, sondern auch später durch Diäten).

Sie können ihn wieder freischaufeln, unter dem Diät-Müll hervorholen und nutzen. So können Sie sich das Abnehmen leichter machen.

Haben Sie Lust darauf?

Dann lesen Sie weiter ...


Beweise für Ihren Essinstinkt

Schon früh im letzten Jahrhundert (1930er) gab es Versuche zu diesem Essinstinkt. Heute würde man das vermutlich nicht mehr so tun. Aber es zeigt sehr schön, wovon ich hier schreibe.

Dr. Davis, zum Beispiel, hat mehrere Kleinkinder über lange Zeit vollkommen selbst entscheiden lassen, was sie essen. Die Kinder durften aus allem, was an Nahrung zur Verfügung stand, frei auswählen.

Dabei wurde genau protokolliert, was sie essen und wie viel.

Und jetzt kommt's ...

Die Kinder haben genau das ausgewählt, was für ihr Wachstum, ihre Entwicklung, ihre Gesundheit und ihr Wohlgefühl optimal war. Dabei haben sich die Vorlieben der Kinder im Laufe der Zeit immer wieder geändert. Und zwar auf nicht vorhersehbare Weise.

Wahnsinn, oder?

Wenn Sie die Begeisterung darüber noch nicht spüren, dann lesen Sie es noch mal. Denn das ist ein klarer Beweis, dass wir Menschen so einen Essinstinkt haben. Eine Instanz in uns, die genau weiss, was wir wann brauchen.

Genau diese Instanz in uns hat schon vielen Menschen das Abnehmen leichter gemacht.

Und es gibt noch viel mehr solcher Beweise. Wahrscheinlich haben Sie einige schon selbst erlebt.

Viele Menschen spüren zum Beispiel bei Krankheiten ganz genau, was sie brauchen. Anscheinend ist da der Diät-Panzer geschwächt, und man ist offener für die eigenen Instinkte.

Und dieser Instinkt ist offenbar so wichtig, dass er sogar noch früher aktiv wird ...


Schon im Bauch Ihrer Mutter wussten Sie ganz genau, was Sie brauchen

In der Schwangerschaft weiss die Frau ganz genau, was sie braucht. Deshalb diese berühmten Gelüste.

Heute weiss man, dass das Babygehirn sehr grossen Einfluss hat auf die Gelüste der Mutter. (Link zu Forschungerg. Peters)

Zum Glück, muss man fast sagen. So sehr, wie die meisten Menschen vom eigenen Essinstinkt abgeschnitten sind, wäre das Baby im Bauch sonst wohl hilflos verloren.

Das Baby weiss schon im Bauch auf einer ganz ursprünglichen Ebene genau, was es braucht, um zu wachsen und zu gedeihen.

Und wie sollte es auch anders sein? Wie sollte der Körper wachsen können im Bauch der Mutter, wenn er nicht wüsste, was er idealerweise dazu braucht?

Und natürlich muss er das auch mitteilen können.

Das ist der Natur sogar so wichtig, dass das Babygehirn die Gelüste der Mutter steuern kann. Das haben neueste Forschungen bewiesen. (Quelle: Peters, das egoistische Gehirn? )

Toll, oder?

Versuchen Sie wirklich, dem nachzuspüren und es tief in sich zu erkennen. Was für ein einzigartiges Wunderwerk Sie mit Ihrem Essinstinkt sind. Die unglaublichen Fähigkeiten, die Ihr Körper hat.

Wenn Sie ihn nur machen lassen.

Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, aber ich kann meine Mitmenschen nur anschauen und absolut begeistert sein von dem Wunder, dass wir sind.

Aber ich schweife ab.

Zurück zum Thema.


Die LEBENS-Mittel-Hierarchie Ihres Körpers

Ich habe es an anderer Stelle schon mal erklärt, weiss aber gerade nicht wo. :-) Deshalb hier noch einmal.

Unser Körper hat eine LEBENS-Mittel-Hierarchie. Und die geht so:

  1. Sauerstoff: Sie merken innerhalb von 30 Sekunden ganz genau, wenn Sie ihn brauchen. Halten Sie einfach mal die Luft an, dann spüren Sie sehr schnell die Stärke dieses Instinkts.
  2. Wasser: Haben Sie schon einmal bei 35 °C eine mehrstündige Wanderung gemacht und Ihnen ist das Wasser ausgegangen? Glauben Sie mir, Sie würden selbst 100 Euro für ein Glas Wasser zahlen. Alles andere wird absolut unwichtig, wenn Sie kein Wasser haben.
  3. Essen: Ohne Essen halten Sie es wesentlich länger aus als ohne die ersten zwei. Der körperliche Abbau beginnt aber schon relativ schnell. Und Sie sterben, wenn Sie zu lange kein Essen bekommen. Deshalb ist Ihr Körper auch mit einem Instinkt für das Essen ausgestattet.

Das Wichtigste für Ihren Körper ist das Überleben. Diese drei Dinge braucht der Körper direkt zum Überleben. Deshalb muss er sicherstellen können, dass er genau das bekommt, was er braucht.

Abnehmen wird Ihnen vom Körper leichter gemacht, wenn Sie mit ihm arbeiten.

Also hören Sie auf, gegen ihn zu arbeiten. Okay?

Wir waren also beim Baby mit seinem Essinstinkt. Diesen behält das Baby auch nach der Geburt noch. Das Baby weiss immer genau, was es wann braucht. Wann es Beschäftigung braucht, wann es Nähe braucht und wann es Nahrung braucht.

Das ist so, bis die Ernährungs-Erziehung beginnt.


Ernährungs-Erziehung: systematische Unterdrückung des Essinstinkts

Wissen Sie, wie oft ich von Klienten gehört habe, dass ihre Mutter zu ihnen sagte: „Du kannst keinen Hunger haben, wir haben vor einer Stunde gegessen!“?

Sehr oft.

Und genau so beginnt die Unterdrückung des Essinstinkts. „Ah, Mama sagt, das kann nicht sein. Mama hat immer recht. Mein Gefühl muss falsch sein.“

So bekommt man übrigens auch das tiefe, grundlegende Gefühl, dass etwas nicht stimmt mit einem. Weil man so lernt, dass man den eigenen Gefühlen nicht trauen kann.

Dann geht es weiter mit fixen Essenszeiten, 8:00 Uhr, 12:00 Uhr, 18:00 Uhr. Hat sich die Natur jemals um menschliche Zeiten gekümmert?

Und so geht es immer weiter ...

Bis in das Erwachsenenalter, wo Sie dann den Job der Unterdrückung selbst übernommen haben. Durch Diäten mit ihren strengen Vorschriften.

Lesen Sie hier über weitere Störfaktoren. (Anker zur Stelle über Störfaktoren in „ohne-Diät-abnehmen.html)

So wird Ihnen das Abnehmen nicht nur schwergemacht, sondern Abnehmen wird praktisch unmöglich gemacht.

Aber werden Sie nicht böse, auf die Gesellschaft, Ihre Eltern oder sich selbst. So ist unser Leben nun mal.

Und das Ganze hat auch einen höheren Sinn und Zweck. Oder kann ihn haben, wenn Sie sich dafür öffnen ...


Übergewicht als Weg

Das Gute ist, es gibt Ihnen eine spannende Aufgabe. Sie können sich jetzt aufmachen auf eine spannende Entdeckungsreise zurück zu Ihrem Essinstinkt.

Geben Sie dem Essinstinkt wieder Raum in sich. Beginnen Sie in sich hineinzuspüren und hineinzuhören.

Lernen Sie zu akzeptieren, dass dabei Fehler passieren.

Gehen Sie doch einfach spielerisch damit um, bis die Kommunikation wieder klar ist. Entwickeln Sie Forschergeist, so können Sie Abnehmen für sich leichter machen.

Spielerisch? Nicht bei meinem hektischen Alltag ...

Kam Ihnen jetzt so etwas in den Sinn?


Essinstinkt und Einkaufsliste – geht das?

Viele Menschen haben Bedenken, einfach so nach ihrem Essinstinkt zu essen. Ich muss doch planen, ich kann nicht einfach immer in den Supermarkt rennen, wenn ich Lust auf etwas habe, usw.

Ich habe festgestellt, dass der Essinstinkt nicht unbedingt minutengenau funktioniert. Meiner Beobachtung nach ist es eher so, dass er nach Lebensphasen funktioniert.

Das heisst, er ist auf längere Zeiträume – Tage, Wochen – ausgerichtet.

Je nachdem, wie Ihre Situation gerade ist. Welchen Anforderungen Sie ausgesetzt sind. Sind Sie gerade krank? Arbeiten Sie körperlich hart? Arbeiten Sie mehr mit dem Kopf?

Sie wissen, worauf ich hinauswill.

Das heisst, Sie können sehr wohl planen. Und die meisten Menschen haben ja sowieso ein eher vielfältiges Vorratslager zuhause, oder?

Okay, manchmal funktioniert der Essinstinkt doch minutengenau.

Vielleicht kennen Sie das auch, wenn Sie ganz genau wissen, „Jetzt könnte ich sterben für einen Apfel“, oder so ähnlich.

Aber meistens ist er erfahrungsgemäss eher auf Zeiträume abgestimmt.

Und ebenso hilft es vielleicht auch ein Honigbrot zu essen, wenn man gerade keine Kekse zur Hand hat.

Was ich damit sagen will, ist, dass bei der Lebensmittelart vielleicht eher die Richtung stimmen muss. Klar, je genauer Sie das Bedürfnis Ihres Körpers treffen, desto besser wird es sich anfühlen.

Aber wenn Sie genau das, was Sie gerne möchten, gerade nicht zuhause haben, können Sie vielleicht auch mit einem Ersatz zurechtkommen.

Wo wir gerade darüber sprechen, was denn das richtige Essen ist ...


Verwirrt, was Sie essen sollen?
Ein guter Hinweis auf die Existenz Ihres Essinstinkts

Wurde Ihnen das Abnehmen leichter gemacht mit Diätregeln, Ess-Erziehung usw.?

Nein, es wurde Ihnen praktisch unmöglich gemacht.

Verwirrung ist die Folge vom Zwiespalt zwischen dem eigenen Essinstinkt, den Sie doch noch irgendwo tief in sich spüren, und dem Gelernten: „Die da draussen (Mama) haben recht.“

Diäten geben da Halt durch konkrete Vorschriften. Deshalb sind sie so „beliebt“.

Lernen Sie Ihrem Essinstinkt wieder zu vertrauen. Dadurch gewinnen Sie innere Sicherheit und machen sich unabhängig von der Schein-Sicherheit der Diäten.

Wenn Sie Unterstützung wollen bei der Wiederentdeckung Ihres Essinstinkts, dann melden Sie sich doch einfach zu meinem Newsletter an.