Abnehmen ohne Hunger – Warum Sie mit Hunger immer weiter zunehmen

Ach, es wäre schön, wenn ich ohne Hunger abnehmen könnte.“

Viele meiner Klienten haben diesen Wunsch.

Sie auch?

Wenn Sie dauerhaft abnehmen möchten, ist es sogar Ihre Pflicht, dafür zu sorgen, dass Sie keinen Hunger haben.

Wenn Sie versuchen, mit Hunger abzunehmen, schaffen Sie sich mächtige Gegner in sich selbst.

Hier erfahren Sie, wie Sie diese Gegner besänftigen. Und damit erfahren Sie auch, was Sie zum Abnehmen ohne Hunger wissen müssen.


Mächtige Gegner, die Sie schützen

Es gibt zwei Mechanismen in Ihnen, die dafür sorgen, dass Sie nicht abnehmen können, wenn Sie Hunger haben. Da ist auf der einen Seite, auf der ganz greifbaren, körperlichen Ebene, das Gehirn.

Das Gehirn hat zwei Haupt-Prioritäten:


  • das eigene Überleben (oberste Priorität)
  • und das Überleben des gesamten Organismus


Auf der Zellebene, wenn man hinabgeht bis zu den einzelnen Zellen in Ihrem Körper, bedeutet Hunger Todesgefahr.

Und das ist etwas, was das Gehirn nicht zulassen kann. Also wird es alles daran setzen, dass Ihre Körperzellen wieder mit Nahrungsmitteln versorgt werden.

Und die für das Gehirn wahrscheinlich noch höhere Priorität, das Gehirn selbst, braucht ständig Zucker. Ihr Gehirn ist ständig darauf bedacht, optimal mit Energie versorgt zu werden.

Wenn Sie versuchen, das zu unterbrechen, haben Sie sich einen mächtigen Gegner geschaffen.

Ihr Gehirn setzt dann alles daran, dass es wieder mit Zucker versorgt wird. Mit Heisshungerattacken, mit Gedanken und Fantasien über leckere Dinge animiert es Sie wieder zum Essen,

Der zweite sogenannte mächtige Gegner, wenn Sie versuchen, mit Hunger abzunehmen, ist eher in der Gefühlswelt zuhause. Dieser Gegner kann Abnehmen durch Hunger nicht zulassen, weil das Abnehmen wichtige psychische Funktionen bedrohen würde.

Es ist Ihr Unbewusstes.

Im Bereich Ihres Unbewussten gibt es vermutlich irgendwelche Funktionen, die das Übergewicht oder das Essen für Sie erfüllen.

Und Ihr Unbewusstes setzt für diese Funktionen eine höhere Priorität an als für Äusserlichkeiten wie Schlanksein.

Wenn das Übergewicht für Sie eine Schutzfunktion hat, dann kann das Unbewusste nicht zulassen, dass Sie diesen Schutz verlieren. Das Abnehmen und das Hungern bedrohen dann Ihren Schutz.

Und das Unbewusste wird mit aller Macht versuchen, Ihren Schutz aufrechtzuerhalten.

Schutz, überleben – Sie sehen schon, es sind nicht wirklich Gegner in Ihnen ...


Machen Sie sich neue „Freunde“ und nehmen Sie dadurch ab

An dieser Stelle muss ich mal etwas klarstellen:

Ich rede zwar die ganze Zeit von Gegnern, aber in Wirklichkeit schützen diese zwei Instanzen Sie vor sich selbst. Denn auf der Zellebene und auf der unbewussten Ebene sind das Abnehmen und das Hungern eine Bedrohung.

Das heisst, wenn Sie tatsächlich abnehmen möchten, dann müssen Sie ohne Hunger abnehmen.

Das ist etwas, das ich schon recht früh festgestellt habe auf meinem eigenen langen Weg des Abnehmens. Wenn ich abnehmen möchte, dann muss ich dafür sorgen, dass ich keinen Hunger haben.

Es geht also darum, dass Sie sich so verhalten, dass Ihr Gehirn und Ihr Unbewusstes wieder Vertrauen zu Ihnen fassen können. Dass sie darauf vertrauen können, dass regelmässig Nachschub kommt.

Ihr Unbewusstes braucht noch einige andere Dinge. Aber die werden ausreichend auf den anderen Seiten von www.abnehmen-ohne-diät-coach.com beschrieben.


Dem Tod nur wenige Schritte voraus

Ihre Körperzellen haben nur ganz minimale Speichermengen für lebenswichtige Nährstoffe. Von Körperfett mal abgesehen.

Baustoffe und Nährstoffe haben die einzelnen Zellen nur sehr wenige auf Vorrat. Das heisst, sie laufen ständig Gefahr, nicht mehr weiterarbeiten zu können. Und sogar zu sterben.

(Erstaunlicherweise haben wir scheinbar von dem am wenigsten auf Lager, was wir am meisten brauchen: Sauerstoff und Wasser.)

Deshalb werden Sie praktisch ständig von unbewussten Mechanismen und von Ihrem Gehirn zum Essen verführt – um für Nachschub zu sorgen.

Und je mehr Sie versuchen, das zu unterbrechen, desto aktiver werden diese Mechanismen. Desto stärker regen sie Sie zum Essen an.

Deshalb: Abnehmen ohne Hunger ...

Je besser Sie regelmässig für Nachschub sorgen, desto mehr können Ihr Gehirn und Ihr Unbewusstes Ihnen wieder vertrauen.

Regelmässig, aber nicht zu viel.

Dafür ist es wichtig, dass man ganz klar unterscheiden kann zwischen satt und voll. Das heisst, wenn Sie Hunger haben, essen Sie rechtzeitig und so lange, bis der Hunger weg ist – bis Sie satt sind.

Dafür ist es vielleicht mal nötig, kurzfristig absichtlich für Hunger zu sorgen. Damit Sie danach auch das Sattsein spüren können. Denn wenn Sie schon gar nicht wissen, ob Sie überhaupt Hunger haben, können Sie auch kein „satt“ spüren.

Davon mal abgesehen ist der umgekehrte Weg sinnvoller ...


Der Körper lässt nur los, wenn die Versorgung sichergestellt ist

Wenn Ihr Körper das Gefühl hat, dass nicht genug Nachschub kommt, wird er alles, was er hat, behalten und so gut wie möglich nutzen.

Gleichzeitig wird er auch den Energieverbrauch immer weiter reduzieren. Damit er mit dem wenigen, was da ist, auskommt.

Das heisst, Sie können eigentlich so wenig essen, wie Sie möchten – immer mehr hungern – Ihr Körper wird sich ständig anpassen.

Sie haben das vermutlich bei Diäten auch schon erlebt, oder?

Indem Sie regelmässig für Nachschub sorgen, kann Ihr Körper auch wieder den Energieverbrauch hochfahren. Und er kann auch wieder loslassen. Er kann dann all das, was er nicht mehr braucht, ausschleusen.

Das ist ein bisschen so wie im Affen-Park oder in einem asiatischen Tempel mit Affen. Vielleicht haben Sie das schon mal gesehen oder erlebt.

Wenn Ihnen da ein Affe die Sonnenbrille klaut, dann wird er sie festhalten und erst wieder loslassen, wenn Sie ihm etwas anderes dafür anbieten.

Es ist übrigens auch wichtig, dass Sie für genügend Flüssigkeit sorgen. Ihr Körper kann die Abfallprodukte des Abnehmens nur ausschleusen, wenn er genügend Flüssigkeit hat.

Das heisst, für das Abnehmen ist es nicht nur wichtig, dass Sie keinen Hunger haben, sondern auch, dass Sie keinen Durst haben.

Diese lustigen balinesischen Tempelaffen erinnern mich daran, dass es noch etwas Wichtiges gibt, das Sie wieder haben müssen, um ohne Hunger abzunehmen ...


Wieder Spass am Essen haben wird leichter

Jetzt, wo Sie wissen, dass Abnehmen nur ohne Hunger wirklich sinnvoll ist, können Sie beginnen, den Spass am Essen wieder zurückzugewinnen.

Sie wissen ja jetzt, dass es sogar Ihre Pflicht ist, ohne Hunger abzunehmen. Ihr Gehirn und Ihr Unbewusstes werden das belohnen. Mit weniger Essfantasien und mit guten Gefühlen.

Auch dafür ist es am besten, wenn Sie sich von allen Diätgedanken befreien. Von Lebensmitteln, die gut sind, von Lebensmitteln, die schlecht sind ...

Lernen Sie einfach auf Hunger- und Satt-Signale zu achten. Dabei können besonders Hypnose mit einem Coach oder Selbsthypnose-Übungen helfen.

Aber Sie können es auch alleine lernen. Indem Sie sich immer wieder klarmachen, dass Sie nur das essen, was Ihnen guttut.

Also nicht das essen, was man essen „müsste“.

Wenn Sie immer nur das essen, was Ihnen guttut, und auf das Satt-Signal achten, gibt Ihnen das mehr Zufriedenheit und es fällt Ihnen damit auch leichter, mit dem Essen aufzuhören.

Wenn Sie Ihrem Körper etwas geben, das er eigentlich gar nicht will, dann kann er damit auch nicht zufrieden sein.

Wenn Sie also Lust auf Süsses haben und Sie essen etwas Salziges, werden Sie vermutlich danach nicht zufrieden sein.

Auf der anderen Seite, wenn Sie Lust auf Süsses haben und Sie geben sich etwas Süsses, dann wird es Sie mehr befriedigen. Und Sie können auch eher aufhören, weil Sie ein körperliches Bedürfnis erfüllt haben.

Holen Sie sich also Ihre bisherigen Gegner ins Boot zurück. Geben Sie den Kampf gegen diese mächtigen Verbündeten auf.

Geben Sie dem grundlegenden Überlebensbedürfnis Ihres Körper-Seele-Systems Sicherheit und Sie bekommen den Spass am Essen zurück.

Ein guter erster Schritt, um das zu schaffen, wäre zum Beispiel, dass Sie sich zu meinem Newsletter anmelden.