Wie Sie erfolgreich abnehmen und Ihr Gewicht halten

Ist erfolgreich abnehmen und Gewicht halten zu viel verlangt?“ Das könnte man sich ja schon fragen, oder?

Wenn Sie Ihre eigene Abnehm-Geschichte betrachten, was ist das Hauptproblem? Erfolgreich abzunehmen oder das Gewicht zu halten?

Ich konnte sehr oft erfolgreich abnehmen. Aber erfolgreich das Gewicht halten war mit Diäten so gut wie nie möglich.

Irgendwie muss das doch zusammen gehen.

Wie immer hier auf aod-coach.com schauen wir uns dieses Thema unter einem ganz besonderen Blickwinkel an. Jede Seite hier ist ja einem besonderen Thema zum Abnehmen ohne Diät gewidmet.

Auf dieser Seite hier zeige ich Ihnen, wie Sie eine Schlüssel-Fähigkeit für das erfolgreiche Abnehmen und Gewicht halten, lernen können.

Diese Fähigkeit ist, dass Sie spüren lernen, wenn Sie satt sind, und dann aufhören zu essen.

Und wie Sie das schaffen, schauen wir uns jetzt an ...


Mehr Klarheit macht mehr Gewichtsverlust

Zu Beginn möchte ich noch mal kurz auf die Wichtigkeit hinweisen, dass Sie wissen, was es für Sie heisst, erfolgreich abzunehmen.

Wer bestimmt, wann Sie erfolgreich abgenommen haben? Und woran erkennen Sie es? Lesen Sie dazu noch einmal diesen Text zum Thema „Wohlfühlgewicht“.

Und dann möchte ich noch mal darauf hinweisen, wie wichtig es ist, dass Sie zwischen körperlichen und seelischen Bedürfnissen unterscheiden lernen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Okay, kommen wir zu einem wichtigen Punkt, damit Sie satt sein spüren können.


Selbstfürsorge macht es Ihnen leichter, Ihr Gewicht zu halten

Es ist wichtig, dass Sie auch dafür sorgen, emotional und seelisch „satt“ zu sein. Andernfalls werden Sie es sehr schwer haben, das körperliche Satt-Signal zu bemerken und richtig darauf zu reagieren.

Wenn Sie also einen Lebensstil entwickeln, bei dem Sie sich um sich selbst kümmern und öfter Dinge tun, die Ihnen Spass machen, dann müssen Sie auch weniger mit Essen ausgleichen.

Und das heisst automatisch, dass Essen wieder ein Stückchen weiter auf seinen richtigen Platz gewiesen wird. Dass Essen nur dazu da ist, den Körper zu ernähren.

Dann können Sie diese Schlüssel-Fähigkeit „Satt sein spüren“ lernen. Und es ist wirklich eine enorm wichtige Fähigkeit. Im Grunde genommen genügt es, diese eine Fähigkeit zu beherrschen, und es spielt nie wieder eine Rolle für Sie, was Sie essen.

Denn ganz egal, was Sie essen – wenn Sie auf das körperliche Satt-Signal achten und aufhören zu essen, können Sie nie wieder zu viel essen und Sie nehmen ab.

Aber wie so oft liegt der Teufel im Detail. Wenn es nur so einfach wäre, oder?


Satt sein und aufhören zu essen ist eine lernbare Fähigkeit

Es ist und bleibt eine Fähigkeit. Und neue Fähigkeiten können Sie lernen.

Und damit erfolgreich abnehmen und Gewicht halten für Sie funktioniert, müssen Sie diese Fähigkeit lernen.

Dafür ist es wichtig, körperlichen Hunger zu erkennen. Und Hunger von Durst unterscheiden zu können. Denn das wird oft verwechselt.

Wieder gibt Ihnen hier Ihr Körper die besten Hinweise.

Achten Sie eine Zeit lang darauf, wie sich Hunger und Durst für Sie anfühlen. Wenn Sie Durst haben und Sie trinken etwas, wird Ihr Körper ganz andere Signale aussenden, als wenn Sie dann etwas essen.

Und obwohl Essen und Trinken in unserem Körper den gleichen Weg gehen, ist bei mir der Durst eher im Hals und Mund zu spüren. Der Hunger eher im Bauch.

Wie ist das bei Ihnen?


Und dann habe ich noch eine Frage an Sie ...


Sind Sie vielleicht immer satt und haben deshalb Übergewicht?

Richtigen körperlichen Hunger zu spüren ist überhaupt die wichtigste Voraussetzung, das Satt-Signal wahrnehmen zu können. Das Licht in Ihrem Wohnzimmer muss auch aus sein, damit Sie es einschalten können.

Versuchen Sie mal das Licht einzuschalten, wenn es schon brennt. Das funktioniert nicht, oder?

Und genauso, wie das Licht aus sein muss, damit man es einschalten kann, muss das Satt-Signal erst einmal weg sein, damit man es spüren kann.

Bevor ich gleich dazu komme, wie Sie diese Fähigkeit, das Sattsein zu spüren, lernen können, möchte ich noch eine wichtige Sache mit Ihnen besprechen.

Wenn Sie diese Übung, die ich gleich vorschlage, nicht machen können, weil sehr schmerzhafte oder negative Gefühle auftauchen, dann brechen Sie sie ab.

Es gibt einen Grund, warum viele Menschen nicht zulassen, dass sie Hunger haben.


Essen als (seelisches) Schmerzmittel

Wenn das Essen dafür sorgt, dass negative Gefühle unterdrückt werden, und Sie lassen das Essen längere Zeit weg, können genau diese schmerzhaften Gefühle auftauchen.

Es bringt nichts, dass Sie sich damit quälen.

Aber wenn es geschieht, haben Sie einen sehr wichtigen Hinweis, warum Sie auch dann essen, wenn Sie keinen Hunger haben.

Sollte das bei Ihnen der Fall sein, nehmen Sie sich doch Hilfe von einem erfahrenen Therapeuten oder Coach, um genau diese negativen Gefühle zu erforschen und zu lösen.

Wenn Sie die Ursache dieser negativen Gefühle auflösen und somit diese Gefühle verschwinden, haben Sie auch keinen Grund mehr, sich zu überessen.

Und somit wären Sie Ihrem Ziel, erfolgreich abzunehmen und das Gewicht zu halten, einen grossen Schritt näher gekommen.

Okay, kommen wir also zur Übung, mit der Sie lernen können, das Sattsein zu spüren und richtig darauf zu reagieren.


So lernen Sie, satt sein zu spüren

Konzentrieren Sie sich eine Zeit lang nur auf dieses eine Ziel: satt sein zu spüren und dann aufhören zu essen.

Nehmen Sie sich jeden Tag etwas Zeit dafür und stecken Sie sich für ein paar Wochen keine anderen Ziele.

Wenn man neue Fähigkeiten lernen will, ist es am besten, man konzentriert sich immer nur auf eine (maximal zwei oder drei).

Beginnen Sie damit, sich klarzumachen, dass alles erlaubt ist. Sie dürfen essen, was Sie wollen.

Machen Sie sich auch klar, dass Sie nicht auf Vorrat essen müssen, weil Sie jederzeit wieder essen dürfen, wenn Sie Hunger haben.

Schaffen Sie sich selbst gegenüber eine liebevolle Grundhaltung.

Und dann sorgen Sie dafür, dass Sie wirklich körperlichen Hunger haben. Essen Sie ein paar Stunden nichts. Und spüren Sie dabei immer wieder in sich hinein.

Das machen Sie so lange, bis Sie sicher sind, dass Sie Hunger haben. Und dann lassen Sie das Gefühl noch ein kleines bisschen stärker werden, damit Sie auch lernen, dass es verschiedene Stufen des Hungers gibt.

Spüren Sie genau in sich hinein, wie sich der Hunger anfühlt. Sie können ihn auch auf einer Skala von 1 bis 5 für sich bewerten.

Wenn Sie das lange genug und oft genug bewusst machen, dann verankern Sie dieses Gefühl in Ihrem Bewusstsein und Unterbewusstsein.

Und so kann es für Sie zum Auslöser für das folgende, neue Essverhalten werden.


Neue Essgewohnheiten, die Sie schlanker machen

Wenn Sie also sicher sind, dass Sie Hunger haben, dann erlauben Sie sich, das zu essen, worauf Sie Lust haben.

Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht gestört und nicht abgelenkt werden beim Essen.

Diese eine Mahlzeit, wenn Sie Hunger spüren, essen Sie achtsam und aufmerksam.

Sie konzentrieren sich voll auf das Essen. Wenn Sie merken, Ihre Aufmerksamkeit schweift ab oder Sie planen, denken, fantasieren, dann führen Sie die Aufmerksamkeit immer wieder liebevoll zum Essen zurück.

Essen Sie langsam. Wenn Sie denken „Jetzt esse ich aber langsam“, essen Sie noch langsamer.

Das alles wird es Ihnen ermöglichen, den folgenden Schritt zu erspüren, ähh, auszuführen ...


Achtsam sein für die Veränderungen in Ihren Körper macht Sie schlank

Spüren Sie immer wieder in sich hinein. Wie fühlen Sie sich, wie schmeckt das Essen, wie viel Speichel bildet sich beim Essen?

Lesen Sie hier etwas über Ihre natürlichen Appetitzügler.

Entspannen Sie sich immer wieder. Bleiben Sie locker bei dieser Übung.

Versuchen Sie eine Haltung der Neugier zu entwickeln auf die wunderbaren Vorgänge in Ihrem Körper.

Sie werden feststellen können, dass sich der Geschmack und die Speichelbildung langsam ändern, wenn Sie satt werden.

Spüren Sie dem immer wieder nach. Wie sich langsam etwas ändert.

Das Gefühl „satt“ wird hauptsächlich von Botenstoffen und Hormonen erzeugt, es ist eher warm oder sonst irgendwie angenehm. Sie können danach noch aktiv sein und es gibt Ihnen eher Energie.

Es ist eher ein angenehmes Gefühl.

Dagegen ist das Gefühl „voll“ eher ein körperliches. Da ist dann Druck, Ziehen, Spannung, Trägheit, Kurzatmigkeit ... es ist ein unangenehmes Gefühl.

Wenn Sie also spüren, dass Sie satt werden, hören Sie auf zu essen.

Auch wenn noch etwas auf dem Teller ist. Machen Sie sich klar, dass Sie jederzeit wieder etwas essen dürfen, falls Sie wieder Hunger bekommen.

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Wenn Sie einen fast unheimlichen Zwang spüren, weiter zu essen, dann haben Sie auch etwas gewonnen bei dieser Übung. Denn genau dieses Gefühl können Sie dann weiter erforschen.

Vielleicht ist ein Glaubenssatz aus der Kindheit („Sei ein braves Kind, iss den Teller schön leer“) die Ursache für diesen Drang. Oder etwas anderes.

Auf jeden Fall haben Sie damit einen wichtigen Hinweis gewonnen, wo Sie noch ansetzen können, um aufhören zu essen und Ihr Gewicht halten zu lernen.

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Versuchen Sie, dem angenehmen, satten Gefühl nachzuspüren und es zu geniessen.

Wichtig ist, dass Sie immer liebevoll bleiben. Auch wenn Sie sich wieder mal überessen. So etwas passiert, Sie sind ein Mensch.

Und Sie können die Übung jederzeit wieder aufnehmen.


Probleme mit dieser Übung? Vielleicht sind Sie noch nicht so weit ...

Sie machen sich diese Übung leichter, wenn Sie das Gesamtpaket „Abnehmen ohne Diät“ berücksichtigen. Es muss alles zusammenspielen, damit Sie die einzelnen Fähigkeiten leichter erlernen können.

Wenn Sie zu grosse Schwierigkeiten mit dieser Übung haben, ist es wahrscheinlich sinnvoller, wenn Sie sich zuerst um Ihre seelischen Bedürfnisse kümmern lernen.

Denn wenn für Ihre seelischen Bedürfnisse gesorgt ist, fällt es Ihnen viel leichter, auf Ihren Körper zu hören.


Der Schlüssel, um erfolgreich abzunehmen und das Gewicht zu halten, ist also, sich liebevoll eine Zeit lang darauf zu konzentrieren, satt sein spüren zu lernen.

Und das ist eine Fähigkeit, die Sie lernen können.

Wichtig beim Lernen von neuen Fähigkeiten: Konzentration.

Nicht zu viel auf einmal wollen.

Langsam und stetig lernen Sie am besten neue Fähigkeiten. Und wie gesagt, leichter geht es, wenn Sie sich um Ihre seelischen Bedürfnisse kümmern.

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