Essen und abnehmen – so klappt es, auch wenn Sie sich unsicher fühlen

Essen und abnehmen. Ein Traum? Ein unvereinbarer Gegensatz?

Nein, eine Realität. Und nein, ein Paar, das zusammengehört.

Warum das so ist, können Sie hier lesen. Und hier noch vertiefen.

In diesem Text wollen wir uns um die Gefühle kümmern, die auftauchen können, wenn Sie schleckern und Wunschgewicht unter einen Hut bringen wollen.

So wie es beim Abnehmen ohne Diät gedacht ist.

Und ich zeige Ihnen einen Weg, wie Sie lernen können, Sicherheit und Ruhe auf diesem Weg zu spüren.

Ich weiss, Sie haben schon viele Enttäuschungen und (Selbst )Verletzungen erlebt auf Ihrem Diät-Weg. Und das macht es wirklich schwierig, das anzunehmen, was ich Ihnen hier mitteile.

Am Anfang, wenn Sie essen und abnehmen unter einen Hut bringen möchten, wird es vermutlich viel Unsicherheit und sogar Ängste geben.

Ich würde Ihnen ja gerne etwas anderes erzählen. Das verkauft sich in der Regel besser.

Aber ich glaube, wir müssen ehrlich sein. Ich zu Ihnen und Sie zu sich.

Es gibt zwar auch Ausnahmen: Leute, die so die Nase voll haben von Diäten und dem Leiden, dass sie förmlich hineinspringen in das Abenteuer Abnehmen ohne Diät. Das sind aber wirklich meist Ausnahmefälle.

Ist es tatsächlich so, dass Diäten Sicherheit darstellen und das Abnehmen ohne Diät Unsicherheit?


Warum Diäten nicht wirklich „sicher“ sind

Ich glaube, Diäten geben auch nur „Scheinsicherheit“. Klar, sie geben einen Rahmen vor.

Aber:


  • Muss ich immer so weiter essen?“
  • Nehme ich wieder zu? Ist das was für mich?“
  • Halten die anderen (und ich selbst) mich für einen Versager, wenn ich aufhöre?“
  • Jetzt esse ich zwar Low-carb, aber wäre Rohkost nicht besser?“
  • Wann darf ich endlich wieder normal essen?“


Sie kennen das, oder?

Wenn Sie essen und abnehmen in Ihrem Leben vereinen möchten, ist es wichtig für Sie, eine hilfreiche neue Grundhaltung einzunehmen.

Das ist im ganzen Leben so. Bei Krisen, Problemen, bei der krummen Nase ...


Die Realität ist nicht Ihr Feind – sie ist Ihr Freund

Wenn Sie schon etwas von mir gelesen haben, werden Sie festgestellt haben, dass ich immer wieder auf dieses Thema zurückkomme.

Annehmen, was ist.


Die Realität anzunehmen bildet die gesunde Grundlage für Veränderung.


Und bitte bedenken Sie: annehmen heisst nicht behalten wollen. Es heisst nicht einmal, etwas gut zu finden.

Sie können in sich eine Grundhaltung erzeugen, mit der Sie auch Dinge, die Ihnen wirklich weh tun, annehmen können.

Und von dieser Basis aus ändern Sie dann Ihr Leben.

Mit dieser Grundhaltung durchs Leben zu gehen ist wesentlich gesünder und vernichtet nicht so viel Lebensenergie wie der ständige Kampf gegen die Realität.


Gegen die Realität anzukämpfen ist eine Form von (erlerntem) Wahnsinn.


Deshalb gibt es auch die vielen Gräueltaten von Schönheitschirurgen.

Fakt ist, wenn sich eine ehemalige Miss Schweiz nicht schön fühlt und sich deshalb operieren lässt, zeigt das sehr „schön“ diesen Wahnsinn.

Und das Unverständnis, dass die Ursache für das Nicht-schön-Fühlen, nicht im Gesicht liegt. Lauriane G. wird sich auch nach fünf weiteren Operationen nicht schön fühlen.

Aber ich schweife ab ...


Warum Ängste beim Essen und Abnehmen normal sind

Wenn Sie versuchen, essen und abnehmen in Ihrem Leben zu vereinen, betreten Sie Neuland. Wie Kolumbus, als er Amerika entdeckte.

Es ist genetisch in uns Menschen angelegt, dass wir Angst und Unsicherheit spüren, wenn wir Neuland betreten. Wir Menschen haben sozusagen eine Art „Neuland-Allergie“.

Angst und Unsicherheit sind also zunächst normal, wenn Sie versuchen, eine so grosse Änderung in Ihrem Leben zu erreichen.

Ihre Aufgabe ist es jetzt, diese Unsicherheit erst mal so sein zu lassen.

Und schon sind wir wieder beim Annehmen der Realität gelandet.

Wir Menschen sind wirklich erstaunliche Wesen. Mit erstaunlichen Fähigkeiten.

Wir können sogar unterschiedliche Gefühle gleichzeitig spüren. Haben Sie das in Ihrem Leben schon mal bemerkt?

Vielleicht auf einer Achterbahn: Freude, Angst, Erleichterung, Spannung und alles irgendwie gleichzeitig.

Das heisst, Sie können diese Unsicherheit stehen lassen und sich dann auf die schönen Dinge konzentrieren. Auf Ihr Ziel, Freiheit im Essen und Freiheit im Kopf zu haben, zum Beispiel.


Ob Sie sich in Ihrem Leben auf die Angst oder auf Ihre Ziele konzentrieren, ist Ihre Entscheidung.


Wahrscheinlich ist es am Anfang zu viel, alles auf einmal erreichen zu wollen. Versuchen Sie das nicht. Auch wenn Sie sehr motiviert sind, Diäten loszulassen und frei nach Ihrem Essinstinkt zu essen.

Es kann überwältigend sein, nach jahrelangem gezügelten, gezwungenen Essen gleich hundertprozentig frei essen zu wollen.

Wie schaffen Sie es also, beim Essen und Abnehmen Ruhe und Sicherheit zu spüren?


Wie Sie es schaffen, beim Essen und Abnehmen
Ruhe und Sicherheit zu spüren

Beginnen Sie klein. Lassen Sie Ihrem Nahrungsmittel-Wächter Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen.

Wie lange machen Sie schon Diäten? 5 Jahre, 10 Jahre, 15 Jahre?

Da kommt es auf ein paar Wochen oder Monate mehr auch nicht an, oder?

Wenn Sie also merken, dass Sie grosse Unsicherheiten spüren, dann bremsen Sie sich bewusst.

Beginnen Sie mit einem Tag pro Woche. Vielleicht am Wochenende, wenn Sie schön Ruhe haben. Dann essen Sie einen Tag lang nach Ihrer Intuition, nach Ihrem Essinstinkt.

Dabei beobachten Sie sich und schauen, wie es Ihnen damit geht.

Wichtig: Machen Sie daraus nicht so einen Schlemmertag, wie es bei manchen Diäten üblich ist. Nach sechs Tagen auf sich einschlagen soll es dann ein Tag wieder gutmachen.

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die einen grossen Unterschied ausmachen. Und hier ist es die Bezeichnung.

Diesen Tag sollten Sie lieber so sehen, dass Sie Kontakt zu Ihrem eigenen Essinstinkt aufbauen. Und ihn auch so benennen. Suchen Sie sich einen schönen Namen aus, der für Sie passt und Ihr Ziel wiedergibt. Ihr Freiheits-Tag. Ihr Neues-Lernen-Tag.

Sie sehen schon an meinen Vorschlägen, Sie sind vermutlich kreativer als ich.

Und dann, nach einer gewissen Zeit, beginnen Sie das immer mehr auszuweiten. Auf zwei Tage pro Woche. Vielleicht Sonntag und Mittwoch.

Und so erarbeiten Sie sich, Stück für Stück, Sicherheit und Ruhe auf dem Weg, der Sie zur Essens-Freiheit führt.

Wichtig ist also, dass Sie die Unsicherheit da sein lassen und trotzdem weitergehen auf Ihrem Weg.

Wenn Sie so beginnen, das Essen und Abnehmen zu üben, haben Sie einen guten Beginn gemacht. Die Übung und die innere Einstellung, die ich Ihnen oben gezeigt habe, können allein dazu führen, dass Sie Sicherheit und Ruhe erlangen.

Im E-Mail-Kurs, den Sie erhalten, wenn Sie sich zu meinem Newsletter anmelden, lernen Sie noch besser, wie Sie mit der Zeit Ihre Gefühle steuern können.