Undiszipliniert?
Wie Sie gesundes abnehmen leichter machen und einfacher Ihre Gewohnheiten ändern

Ja, die Diätexperten, die sagen, für gesundes Abnehmen müsse man seine Gewohnheiten ändern, haben recht. Das ist aber auch schon der einzige Punkt, bei dem ich voll und ganz zustimme, wenn es um gesundes Abnehmen geht.

Die meisten Diätexperten wollen Ihnen im nächsten Atemzug nämlich meist vorschreiben, was gesund ist und was nicht. Was dick macht und was nicht.

Im folgenden Text zeige ich Ihnen Wege, wie Sie wirkungsvoll und sinnvoll Ihr Verhalten ändern können.

Und ich biete Ihnen ein paar ungewöhnliche Ein- und Ansichten.

Die Gesundheits- und Diätexperten verlangen also von Ihnen, dass Sie für gesundes Abnehmen Ihre Gewohnheiten ändern sollen ...

Und wenn Sie schon etwas von mir gelesen haben, dann könnten Sie behaupten: „Carsten, du sagst doch auch, dass man seine Gewohnheiten ändern soll.“

Und damit hätten Sie natürlich vollkommen recht.

Was ist also der Unterschied, höre ich Sie fragen.

Der Unterschied ist der, dass der Feld-Wald-und-Wiesen-Diätexperte das Verhalten vor allen Dingen auf der engstmöglichen Ebene ändern möchte.

Direkt, was und wie (oft) Sie essen. Zum Beispiel dreimal am Tag kein Fett essen.

Es engt Sie also ein, es schränkt das Leben ein.


Gesundes Abnehmen muss aber das Leben fliessen lassen.


Wie das funktionieren soll?


Gesundes Abnehmen öffnet Sie nach innen und aussen

Beim Abnehmen ohne Diät ändern Sie Ihre Gewohnheiten auf einer tieferen Ebene. Oder vielleicht besser auf einer weiteren Ebene.

Wenn Sie mit Abnehmen ohne Diät Ihre Gewohnheiten ändern, dann öffnet Sie das für neue Möglichkeiten. Es sind eher Gewohnheitsänderungen auf der Ebene der Beziehung zu sich selbst. Auf der Ebene der Eigen-Motivation.

Wenn Sie bisher Ihre Gewohnheiten nicht gut ändern konnten, dann hat das vermutlich auch damit zu tun, dass Sie Ihre Motivation hauptsächlich von aussen bezogen haben.

Und wahrscheinlich haben Sie oft auch das, was Sie ändern wollten, von aussen bezogen. Wie vorhin in dem Beispiel, dass man kein Fett essen sollte.

Wenn Sie die Gewohnheit, Fett zu essen, ablegen wollen, und Ihr Innerstes sieht darin keinen wirklichen Sinn, dann werden Sie vermutlich Probleme mit diesem Vorhaben bekommen.

Wenn Sie aber Gewohnheiten aus sich selbst heraus ändern wollen, so dass sie für Ihre inneren Anteile Sinn machen, dann werden Sie Ihre Gewohnheiten leichter ändern können.

Und noch etwas wird anders sein. Gewohnheiten können sich dann anders ändern, als Sie es bisher kennen. Nämlich ganz von alleine und manchmal sogar so, dass man es gar nicht richtig bemerkt.


Vergessen Sie alte Gewohnheiten doch einfach



Ich kann Ihnen ein erstaunliches Beispiel von mir erzählen. Damit Sie das Erstaunliche des Beispiels nachvollziehen können, müssen Sie erst noch etwas über mich wissen.

Ich war zeit meines Lebens ein extremer Fleischesser. Fünf- bis sechsmal in der Woche gab es Fleisch, mindestens. Eine Mahlzeit ohne Fleisch? War keine Mahlzeit. Und auch nach 10 Jahren des Fleisch-Essens hatte ich noch nicht genug.

Ich wollte das nie ändern. Warum auch?

Aber irgendwann an der Fleischtheke, als ich ein Stück Fleisch gekauft habe, ist es mir plötzlich aufgefallen ...

Trommelwirbel ...

Ich hatte seit Monaten höchstens einmal in der Woche, manchmal nur alle zwei Wochen, ein Stück Fleisch gegessen. Ich hatte dabei absolut nichts vermisst. Über Monate. Unvorstellbar für mich. Ich hatte das Fleisch einfach vergessen.

Ich hatte das nicht geplant und auch nicht absichtlich gemacht. Ich habe einfach das, was ich versuche, Ihnen hier auf dieser Website näher zu bringen, selbst angewandt.

Mal mehr, mal weniger intensiv. Auf jeden Fall hat das, was ich getan habe, dafür gesorgt, dass sich meine Gewohnheiten geändert haben, ohne dass ich es bemerkt habe.

Weiss ich, warum ich nur noch so wenig Fleisch gegessen habe? Nein, ich habe keine Ahnung.

Muss ich wissen, warum? Nein, ich glaube, ich muss es nicht wissen. Ich nehme es einfach so hin. Mein Organismus wird schon einen guten Grund gehabt haben.

An diesem Beispiel können Sie sehen, dass mit dem Abnehmen ohne Diät auch eine ganz andere Art von Gewohnheitsänderung möglich ist.


Mühelose Gewohnheitsänderung.


Ich habe noch mehr ketzerische Gedanken für Sie, interessiert?


Sind Pflanzen wirklich gesund?

Wenn Sie gesund schlank werden möchten, dann sollten Sie sich mal fragen, wer denn eigentlich bestimmt, was gesund ist.

Ein Beispiel, wie man auch denken könnte:

Viele Menschen sagen ja, man sollte möglichst viel pflanzliche Nahrungsmittel essen, um gesund zu sein. Am besten roh.

Aber ist das wirklich so?

Jedes Lebewesen, also auch eine Pflanze, will am Leben bleiben und sich fortpflanzen können. Das ist ein Naturgesetz.

Lebewesen, seien es Tiere, Pflanzen oder Menschen, haben überhaupt kein Interesse daran, gefressen zu werden.

Ein Reh kann flüchten und sich verstecken. Ein Mensch kann auch weglaufen und sich verstecken (oder den Tiger erschiessen). Das sind die Strategien, um nicht gefressen zu werden.

Welche Strategie, sich zu schützen, hat wohl eine Pflanze? Sie kann ja nicht weglaufen.

Praktisch alle Pflanzen machen das über chemische Abwehrstoffe, Giftstoffe.

Es hat schon gute Gründe, warum wir Menschen über Tausende von Jahren das Kochen entwickelt haben. Dabei werden die meisten pflanzlichen Gifte und Abwehrstoffe zerstört. Das Essen wird verträglicher.

Das nur so am Rande. Wenn ein Gesundheitsapostel Ihnen vorschreiben möchte, was für Sie gesund wäre, könnten Sie auch ganz anders denken.


Vertrauen Sie Ihrer Erfahrung und machen Sie neue Erfahrungen

Falls Sie Rohkost-Fan sind und damit gute Erfahrungen gemacht haben, möchte ich Sie natürlich nicht davon abbringen. Vertrauen Sie Ihrer Erfahrung.

Und ich selbst liebe (Rohkost-)Salate ja auch. (Obwohl, einer der besten „Salate“, die ich in letzter Zeit gegessen habe, war ein bayrischer Knödelsalat. ;-) )

Ich bin auch absolut der Meinung, dass unser Körper gewisse Stoffe braucht, um wirklich gesund zu sein. Der Unterschied ist simpel: Während die meisten Diätexperten das Weglassen predigen, denke ich, dass es um das Hinzufügen geht. (Irgendwie bin ich schon ein Querkopf, oder?)

Bei allem, was ich hier schreibe, geht es ja gerade darum, dass Sie auf Ihre eigene Erfahrung achten sollen.

Mir geht es nur darum, den Horizont etwas zu erweitern.

Okay, kommen wir wieder zurück zu den Gewohnheiten.


Wie Sie Gewohnheiten ändern können

Damit Sie Ihre Gewohnheiten wirkungsvoll ändern können, ist es erst einmal wichtig, dass Sie ganz klar sehen, welche Gewohnheiten Sie ändern möchten. Dass Sie eine Bestandsaufnahme machen.

Und dann – das ist noch wichtiger – wählen Sie aus, welche neuen Gewohnheiten Sie haben möchten. Es ist immer viel einfacher, etwas zu ändern, wenn Sie sich darauf konzentrieren, was Sie erreichen möchten.

Etwas nicht mehr zu tun ist schwieriger als etwas stattdessen zu tun. Ersetzen Sie die alte Gewohnheit durch eine neue gesündere, schlankmachende.

Ich empfehle Ihnen, möglichst auf eine tiefere oder weitere Ebene zu gehen. Die Ebene, von der ich vorher gesprochen habe. Die Ebene, die Ihnen mehr Möglichkeiten schafft, die das Leben zum Fliessen bringt.

Ein typisches Beispiel:

Wenn Sie abnehmen möchten, könnten Sie sich daran stören, dass Sie täglich Schokolade essen. Das ist also die Gewohnheit, die Sie ändern möchten.

Als neue Gewohnheit könnten Sie sich wünschen: „Ich esse anstatt Schokolade einen Apfel am Tag.“

Das ist ein schönes, ehrenhaftes Vorhaben.

Aber solange in Ihnen noch irgendwelche Teile sind, die meinen, sie müssten Schokolade haben, wird der Apfel Sie nicht wirklich weiterbringen.

In diesem Beispiel wäre dann ein sinnvolleres Verhalten, dass Sie sich wünschen könnten: „Wenn ich den Drang nach Schokolade spüre, halte ich inne und frage mich, was ich gerade wirklich brauche.“

Relativ häufig werden Sie dann feststellen dass Sie eigentlich irgendetwas anderes als Essen brauchen. (Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum der Apfel dann nicht wirklich befriedigend ist.)

Dann können Sie sich zur Gewohnheit machen, dass Sie auch wirklich das bekommen, was Sie brauchen.

Um in diesem Beispiel zu bleiben: es könnte auch sein, dass Ihr Gehirn wirklich gerade einen Zuckerschub und Ihr Körper Fett braucht. Dann: Wohl bekomm’s!

Das war nur ein kurzes Beispiel. Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie sich genau an, welche Gewohnheiten Sie ändern möchten. Und vor allen Dingen, in welche Richtung Sie Ihre Gewohnheiten ändern möchten.

Konzentrieren Sie sich also wirklich darauf, was Sie haben möchten.

Und stimmen Sie neue Gewohnheiten auf Ihr Innerstes ab, so dass Sie ein inneres Ja dazu spüren.


Zwei Tipps, die wirklich helfen, wenn Sie gesünder abnehmen möchten

Jetzt gebe ich Ihnen noch zwei sehr wirksame Hilfen, wenn Sie Ihre Gewohnheiten ändern möchten.

Das Erste ist, dass Sie eine Selbstverpflichtung eingehen. Dass Sie die Verantwortung für Ihre Gewohnheiten übernehmen.

Ich könnte mir vorstellen, dass Sie jetzt schon ständig Dinge tun, die schwierig sind, unangenehm sind, die Sie viel Energie kosten. Und trotzdem tun Sie sie beinahe jeden Tag.

Ein typisches Beispiel dafür?

Bei der Arbeit. Da ist beinahe jeder Mensch zu solchen Leistungen fähig. Da tun Sie vermutlich vieles regelmässig gegen innere Widerstände. Und dabei halten Sie auch Abmachungen ein.

Für Freunde oder Ihre Kinder gilt vermutlich dasselbe, oder?

Das heisst, Sie sind nicht grundsätzlich unfähig, Dinge gegen einen inneren Widerstand oder schwierige Dinge zu tun. Oder Abmachungen einzuhalten.

Stimmen Sie mir zu?

Wenn Sie eine Gewohnheit ändern möchten, müssen Sie erst einmal gegen einen Widerstand arbeiten. Zumindest für eine gewisse Zeit.

Und der Widerstand lässt sich reduzieren, mit dem zweiten Tipp und vor allen Dingen damit, dass Sie neue Gewohnheiten auf Ihr Innerstes abstimmen.

Und trotzdem kostet es erst einmal Energie, eine Gewohnheit willentlich zu ändern.

Die einzige Frage, die bei Gewohnheitsänderungen also wirklich wichtig ist, ist folgende:

Wie wichtig sind Sie sich selbst?

Noch mal:


Wie wichtig sind Sie sich selbst?


Verstehen Sie jetzt, wie wichtig diese Frage ist?


Wenn Sie wirklich Ihre Gewohnheiten ändern möchten, dann müssen Sie beginnen, sich selbst wichtig zu nehmen.


Mindestens so wichtig wie Ihre Kinder, Ihre Freunde oder Ihren Arbeitsvertrag.

Dann können Sie sich selbst dazu verpflichten, Ihre Gewohnheiten zu ändern und etwas zu tun für Ihre Ziele.

Dann können Sie sich sagen:

Ich bin mir jetzt so wichtig, dass ich das jetzt regelmässig tue. Dass ich neue Gedanken lerne. Dass ich eine neue Beziehung zu mir selbst eingehe und damit gesund abnehme.“

Machen Sie sich das klar und dann verpflichten Sie sich Ihrem neuen Verhalten. Machen Sie einen Vertrag mit sich selbst. Verpflichten Sie sich über einen gewissen Zeitraum, Ihr neues Verhalten täglich zu üben.

Mit Unterschrift.

Stösst Sie das mit dem inneren Widerstand ab? Dann habe ich gute Nachrichten für Sie ...


Von Widerstand zum Sog: Ein neues Verhalten entsteht

Je nach Quelle heisst es, dass ein neues Verhalten sich nach 3–4 Wochen im Nervensystem und Gehirn eingeprägt hat. Es ist dann eine Gewohnheit.

Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Nach circa 2–4 Wochen ändert sich etwas, wenn man Verhaltensänderung auf die richtige Art angeht. Der Widerstand fällt weg und es entsteht fast so etwas wie ein Sog zum neuen Verhalten.

Und das ist eine spannende Erfahrung, die Sie sich einmal gönnen sollten.

Aber es gibt noch mehr, mit dem Sie es sich leichter machen können, Ihre Gewohnheiten zu ändern ...


Gesundes Abnehmen mit Hilfe von Visualisierung

Jetzt gebe ich Ihnen noch eine extrem wirksame Übung mit.

Vielleicht haben Sie schon mal davon gehört. Es ist die Visualisierung. Sie wird besonders gerne im Mentaltraining oder in der Hypnose eingesetzt, um gesund abzunehmen.

Visualisierung ist ganz einfach.

Dafür brauchen Sie noch nicht mal Hypnose oder Selbsthypnose. Das wäre zwar hilfreich, aber es reicht vollkommen, wenn Sie sich einfach ein bisschen entspannen und es sich gemütlich machen.

Dann stellen Sie sich einfach das neue Verhalten vor. Täglich ein paar Minuten. Vielleicht sogar mehrmals täglich, wenn Sie Zeit haben.

Und stellen Sie es sich so vor, als ob Sie es in Ihrem eigenen Körper erleben würden. Als würden Sie aus Ihren eigenen Augen heraus schauen in dieser Vorstellung.

Erleben Sie sich selbst immer wieder, wie Sie schon Ihre neuen Gewohnheiten haben. Sie können sich sogar vorstellen, wie Sie sich dann fühlen würden. Das macht diese Übung noch wirksamer.

Und Visualisieren hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass Sie wirklich Bilder sehen. Das bringt viele Menschen unter Druck, weil sie nichts sehen. Viele Menschen sagen: „Sch..., ich sehe gar keine Bilder.“

Wenn es Ihnen auch so geht, dann machen Sie sich keine Sorgen. Mit Ihnen ist alles in Ordnung. Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass jeder Mensch seine inneren Bilder anders wahrnimmt.

Es gibt Menschen, die wissen das eher. Andere Menschen hören das, erzählen sich eine Geschichte dazu. Wieder andere Menschen spüren das eher körperlich. Und es gibt auch Mischformen dieser inneren Wahrnehmung.

Also machen Sie sich keine Sorgen und entspannen Sie sich einfach. Dann schauen Sie einfach, wie Sie Ihre inneren Bilder wahrnehmen. Es gibt da kein richtig oder falsch.

Hier können Sie noch mehr zum Thema Visualisieren und Abnehmen lesen.

Und dann üben Sie das jeden Tag. Das Gehirn und das Unbewusste können nicht wirklich unterscheiden zwischen realem und nur vorgestelltem Verhalten.

Allein mit dieser Vorstellung beginnen sich in Ihrem Gehirn schon neue Bahnen zu bilden. Sie erhöhen mit dieser Übung die Wahrscheinlichkeit, dass sich Ihre neue Gewohnheit auch im wirklichen Leben zeigt.

Wenn Sie Ihr Verhalten auf der Ebene der Selbstbeziehung ändern, kann sich Ihr Verhalten auf der Alltagsebene (was Sie essen) von alleine ändern.

Und das ist dann psychisch und körperlich gesundes Abnehmen.

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